Freiwillige Feuerwehr Roßtal

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Atemschutz

Unsere Ausstattung

Pressluftatmer
Atemschutzgerätegträger; Im Auto: Ersatzflaschen, AtemschutzgeräteIn den beiden Löschgruppenfahrzeugen LF 16/12 und 16/16 befinden sich insgesamt acht Pressluftatmer. Jeweils zwei sind in den Mannschaftskabinen, die schon auf der Fahrt zum Einsatzort angelegt werden können. Im Geräteraum G1 der beiden LFs befinden sich jeweils weitere zwei. Dazu kommt noch ein Satz von Reserveflaschen.
  • Ein Atemschutzgerät hat eine 300bar Pressluftflasche mit 6l Volumen. Insgesamt ca. 1800l Luftvolumen. Der Luftvorrat reicht - je nach Belastung deutlich mehr oder weniger als eine halbe Stunde. Ab einem Druck unter 50 bar ertönt ein Pfeifton, der dem Träger des Gerätes das nahende Ende des Luftvorrates signalisiert. Ein Pressluftatmer wiegt etwa 16-18 kg.
Atemschutzfilter
Es gibt auch die Möglichkeit, statt des Lungenautomaten eines Pressluftatmers einen Atemschutzfilter an die Maske zu schrauben. Für Feuerwehreinsätze ist dieser aber nur in Ausnahmefällen sinvoll, z. B. zu Arbeiten bei leichter Rauchentwicklung im Freien. Für Innenangriffe ist er aber völlig unbrauchbar, da er sich sofort mit Rauchpartikeln zusetzen würde.
Chemieschutz
Ein Atemschutzgeräteträger im ChemieschutzanzugNoch belastender als der Pressluftatmer allein, ist ein zusätzlicher Chemieschutzanzug. Er schließt vollkommen Luftdicht ab und kann deshalb nur mit Atemschutz getragen werden. Das An- und Ausziehen alleine ist nicht möglich, so dass immer Helfer bereitstehen müssen. Diese haben ggf. selbst ein Atemschutzgerät auf um den CSA-Träger zu dekontaminieren. Aufgrund der hohen Anforderungen gibt es hierfür einen gesonderten Lehrgang.
Zubehör
Während des Einsatzes hat ein AGT immer eine Vielzahl weiterer Ausrüstungsgegenstände dabei. Zum Standardzubehör zählt: Feuerwehrleine, Handsprechfunkgerät, Handlampe, Türkeil, Bewegungsmelder und Brechwerkzeug wie z. B. eine Feuerwehraxt. Wärmebildkamera und mobiler Rauchverschluss sind sinnvolle Zusatzausrüstung. Zur Rettung von Menschen aus verrauchten Gebäuden dienen Fluchthauben. Sie werden einfach über den Kopf der Person gezogen. Der integrierte Filter hält Rauchgase für einige Zeit zurück.
Atemschutzkontingent des Landkreises Fürth
Die Freiwillige Feuerwehr Roßtal hält das Atemschutzkontingent des Landkreises Fürth einsatzbereit vor. Bei größeren Bränden oder Gefahrgutunfällen - wenn also die normalerweise auf den Feuerwehrfahrzeugen mitgeführten ErsatzAtemluftflaschen nicht ausreichen - rückt der Gerätewagen Logistik mit dem Atemschutzkontingent landkreisweit aus. Auf 5 Rollwagen verteilt werden auf explizite Anforderung der jeweiligen Einsatzleitung gefüllte Atemluftflaschen sowie damit verbundene Infrastruktur zur Einsatzstelle verbracht.

Ausbildung

Für das Tragen eines Atemschutzgerätes ist eine ärztliche Untersuchung (G26.3) sowie der Lehrgang "Atemschutzgeräteträger" erforderlich. Dieser praxisbezogene Lehrgang wird in der Oberasbacher Atemschutzzentrale durchgeführt. Dort gibt es eine Übungsstrecke und Trainingsgeräte, welche dem Feuerwehrmann körperlich als auch psychisch einiges abverlangen. Desweiteren sind mehrere jährliche Übungen und Unterweisungen vorgeschrieben.

Atemschutzwerkstatt

Vorschaubild AtemschutzwerkstattAtemschutzgeräte und -masken müssen nach jedem Gebrauch Einsatz/Übung sowie in regelmäßigen Abständen gereinigt, desinfiziert und geprüft werden.
Letzte Aktualisierung am 18.10.2019 17:59 Uhr - Seitenaufrufe: 21455