Freiwillige Feuerwehr Roßtal

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Hornissen

Lebenszyklus

Hornissen sind gesetzlich geschützt! Hornissen und deren Nester dürfen weder gestört noch zerstört werden!
H o r n i s s e n
   


Lebenszyklus:

Etwa ab Anfang Mai erwachen die Hornissenköniginnen aus ihrem Winterschlaf. Zuerst machen sie sich auf die Suche nach Nahrung wie zum Beispiel Fliegen oder Saft von blutenden Bäumen um sich zu stärken. Anschließend gehen sie auf die Suche nach einem geeigneten Nistplatz.

Die ersten Staatenbildungen erfolgen dann nach ca. zwei Wochen. Am Anfang legt die Königin die ersten Waben an, welche aus abgenagtem Holz und Speichel bestehen. In diese legt sie dann jeweils ein Ei. Nach vier bis acht Tagen Schlüpfen aus diesen Eiern die Larven. Die Königin muss nun ständig ausfliegen um Nahrung für die hungrigen Larven zu beschaffen.
Nach weiteren zwei Wochen werden aus den Larven die ersten Arbeiterinnen. Sie fliegen nach ca. drei Tagen das erste Mal aus und nehmen der Königin ab diesem Zeitpunkt einen Großteil der Arbeit ab. Die Königin bleibt nun ständig im Nest und legt nur noch Eier. Gefüttert wird sie, genau wie die Larven, von ihren Arbeiterinnen.

Zwischen Mitte August und Mitte September legt die Königin dann abwechselnd befruchtete und unbefruchtete Eier.

 

Aus den befruchteten entstehen die neuen Königinnen, aus den unbefruchteten die Männchen (Drohnen). Sobald die Geschlechtstiere geschlüpft sind, kümmern sich die Arbeiterinnen nur noch um diese. Die Jungköniginnen werden gefüttert, um für die Überwinterung gestärkt zu sein. Nun fliegen die Geschlechtstiere aus um sich zu paaren. Nach der Paarung sterben die Drohnen. Das restliche Volk und die alte Königin sterben dann bis Ende Oktober ebenfalls ab. Die Jungköniginnen suchen sich ein Winterquartier und schlafen dort bis zum nächsten Frühjahr. Dann beginnt der Kreislauf wieder von neuem.

Im Laufe des Sommers wächst das Hornissenvolk und mit ihm auch das Nest. Das Nest ist immer von einer Schutzhülle umgeben, die aus dem gleichen Material wie die Waben produziert wird. Im Gegensatz zu den Bienen verwenden Wespen hierfür aber kein Wachs, sondern "Pappmaché". Das "Pappmaché" produzieren sie selbst. Hierfür benagen Hornissen trockenes Eichenholz und andere Harthölzer und vermischen dieses Material mit ihrem Speichel. Dadurch hat das Nest der Hornissen immer seine typische querstreifige Färbung. Der Grundeindruck ist ein ockergelber Farbton.

Außer den befruchteten Weibchen stirbt das ganze Volk im Spätherbst ab.

 
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Kurzbeschreibung
Bedroht
Keine Gefahr
Nutzen
Lebenszyklus
Rechtsgrundlagen
 
 
 
 
 
 
 
Letzte Aktualisierung am 15.12.2007 18:44 Uhr - Seitenaufrufe: 3484