First Responder Roßtal

Titelbild links Titelbild mitte Titelbild rechts

Warum First Responder?

Jede Sekunde zählt!

Gestellter EinsatzBei einer Wiederbelebung kommt es für den Patienten auf jede Minute an. Je früher qualifizierte medizinische Hilfe geleistet wird, desto höher ist die Chance zu überleben. Pro Minute sinkt zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Reanimation um 10%. Die First-Responder-Gruppe Roßtal soll das therapiefreie Intervall, d.h. die Zeit bis die richtige notfallmedizinische Behandlung eingeleitet werden kann, verkürzen. Die Idee einer "First Response", das heißt einer "ersten Antwort" bzw. einer ersten Reaktion auf einen medizinischen Notruf vor Eintreffen des regulären Rettungsdienstes, stammt ursprünglich aus den USA. Dort wird seit den 70er Jahren versucht, das therapiefreie Intervall zu verkürzen. Dazu wurden hauptsächlich Feuerwehrleute, aber auch Polizisten und Nachbarschaftsinitiativen ausgebildet und ausgerüstet, um mit ersten medizinischen Maßnahmen die teilweise langen Anfahrtszeiten des Rettungsdienstes zu überbrücken. Diese Idee verbreitet sich auch in Deutschland unter den Namen "First-Responder" bzw. "Helfer vor Ort" immer mehr.

Notfallversorgung in Roßtal

RettungswagenIm Jahr 2003 gab es in Roßtal 432 Notfall- und Notarzteinsätze der Rettungsdienste! Bedingt durch die entfernte Lage des Marktes Roßtals zu den nächstgelegenen BRK-Rettungswachen Zirndorf und Fürth sowie der Malteser-Wache in Nürnberg-Eibach, sind die Anfahrtszeiten der Rettungsfahrzeuge vergleichsweise hoch. Bei ca. 50% dieser Einsätze benötigten die Rettungsfahrzeuge mehr als 12 Minuten bis zum Eintreffen am Notfallort.

Die First-Responder-Gruppe Roßtal

Gruppenfoto Die First-Responder-Gruppe Roßtal besteht aus etwa 20 ehrenamtlichen Helfern der BRK Bereitschaft und der Freiwilligen Feuerwehr Roßtal. Voraussetzung für die Helfer ist eine über 100 Stunden umfassende, qualifizierte Zusatzausbildung im medizinischen Bereich. Dazu gehört eine Sanitätsausbildung, eine Ausbildung in Frühdefibrillation und mehrere Praktika im Rettungsdienst. Desweiteren sind jährliche Fort- und Weiterbildungen vorgeschrieben.
Letzte Aktualisierung am 27.11.2008 21:59 Uhr - Seitenaufrufe: 27607