Jugendfeuerwehr Roßtal

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Gemeinsame Jugendübung "Scheunenbrand" - 10. Juni 2016

Kategorie: Jugend - Übungen

Meldung: Brand. Die Fahrzeuge fahren nacheinander aus der Halle, auf dem Weg zum Einsatz teilt der Gruppenführer seine Mannschaft ein und es wird sich bereits mit Atemschutz ausgerüstet. Blaulicht und Martinshorn, um die anderen Verkehrsteilnehmer vorzuwarnen.
So das grobe Szenario mit die Jugendlichen der Feuerwehren Groß- und Kleinweismannsdorf, Buttendorf, Buchschwabach und Roßtal.
Nach der Ankunft am Einsatzort, erkunden zunächst die Gruppenführer mit ihren Meldern die Lage – schnell wird klar, dass sich im brennenden Gebäude, eine Scheune der Familie Winter in Roßtal, noch Personen befinden.
Der Wasseraufbau wird befohlen, die Atemschutzgeräteträger bereiten sich auf den Innenangriff vor. Ein paar Kameraden lenken den Verkehr, da aufgrund der Einsatzsituation die Straße nur noch einspurig befahren werden kann.
Nachdem das Wasser fließt, wird der erste Atemschutztrupp ins Gebäude geschickt, um die vermissten Personen zu suchen. Ein zweiter folgt.
Drei hilflose Personen, zwei davon Kameraden aus Clarsbach-Raitersaich und einer der Feuerwehr Roßtal, liegen im Raum und müssen nach und nach von den Jugendlichen aus der Gefahrenzone gebracht werden.
Von außen löschen die anderen Trupps mit Wasser die angenommenen Brandnäster, um die Flammen zu bekämpfen und die angrenzenden Gebäude zu schützen.
Nach gut einer Stunde kommt die Meldung des Einsatzleiters: Alle Personen gerettet, Feuer aus.
Es folgt ein großes Lob an die Jugendlichen und eine kurze Rede des ersten Kommandanten aus Roßtal, Stefan Perzinger.
Nachdem alles wieder zusammengeräumt wurde, die Schläuche im Feuerwehrhaus im Schlauchturm zum Trocknen aufgehängt wurden und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit sind, gibt es noch ein wohlverdientes Vesper im roßtaler Feuerwehrhof.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den beteiligten Feuerwehren, voran den Jugendlichen, für diese gut gelungene Übung bedanken. Außerdem der Familie Winter, die uns netterweise ihr Grundstück zur Verfügung gestellt hat und bei all den Autofahrern, die verständnisvoll blieben, auch wenn sie einmal zwei Minuten länger stehen bleiben mussten. Danke auch an die Mimen, die auf dem Boden liegend auf ihre Rettung warteten und natürlich an den ersten Jugendwart der Feuerwehr Roßtal, Steffen Freitag, der diese Übung vorbereitet hat.

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Letzte Aktualisierung am 13.06.2016 19:06 Uhr - Seitenaufrufe: 1604