Freiwillige Feuerwehr Roßtal

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Atemschutzkontingent Landkreis Fürth - 18. April 2016

Kategorie: Sonstiges

Um für größere Schadenslagen gewappnet zu sein hat der Landkreis Fürth ein Atemschutzkontingent angeschafft.

Bei größeren Bränden oder Gefahrgutunfällen - wenn also die auf den Feuerwehrfahrzeugen mitgeführten Ersatzatemluftflaschen nicht ausreichen - rückt der Gerätewagen Logistik mit dem Atemschutzkontingent landkreisweit aus.

So enthält eine Atemluftflasche mit einem Volumen von 6 Litern auf 300 bar komprimierte Luft - in Summe ca. 1.600 Liter Atemluft pro Flasche. Fälschlicherweise wird hier oft von Sauerstoff-Flaschen gesprochen - enthalten ist jedoch "nur" normale Atemluft. Genutzt werden kann die hochgespannte Luft nicht nur in Pressluftatmern zum umluftunabhängigen Atmen zum Beispiel in brennenden Gebäuden oder Chemieschutzanzügen (mit einer Flasche kann man ca. 30 Minuten atmen) - sondern ebenso für technische Geräte wie Hebekissen, Leckdichtkissen, Kanaldichtkissen, Sprungpolster oder Plasmaschneider.

Auf 5 Rollwagen verteilt werden auf explizite Anforderung der jeweiligen Einsatzleitung gefüllte Atemluftflaschen (48 Stück á 300 bar) sowie damit verbundene Infrastruktur (Schnelleinsatzzelt, Zeltheizung, Beleuchtungsgeräte, Verwaltungsmaterial) zur Einsatzstelle verbracht.

Am 18.04.2016 wurde das Kontigent mit Landrat Matthias Dießl, Kreisbrandrat Dieter Marx, Kreisbrandinspektor Frank Bauer sowie Bürgermeister Johann Völkl offiziell an die Feuerwehr Roßtal übergeben - die das Kontingent einsatzbereit vorhält.

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Letzte Aktualisierung am 16.04.2016 13:52 Uhr - Seitenaufrufe: 980